Schon wieder ein neues Jahr

Ein Floh kann einem Löwen mehr zu schaffen machen als ein Löwe einem Floh. 

Afrikanisches Sprichwort

In diesem Sinne wünschen wir euch für das neue Jahr viele glückliche Stunden mit guten Freunden, verrückte Abenteuer und schöne Überraschungen und jeden Tag einen ruhigen Moment zum Ausschnaufen.

Léonie, Lisa, Renate und Stöffu



Slow down, take it easy!


Wir wünschen euch relaxte und "bhäbigi" Weihnachtstage. 
Seid lieb zueinander und ja nicht etwa aufsässig werden...



Quiz for our smartest friends - and Gile


Liebe Freunde,

Es wiehnächtelet - jedenfalls bei Euch - doch hier bei 30 Grad und den abvermieten Gummi-Tannenbäume kommen wir nicht so richtig in Stimmung. Darum haben wir Euch ein kleines Südafrika-Quiz gemacht - so quasi für unter den Tannenbaum.

Obschon einige beim letzten Mal wahrscheinlich vorher 'etwas illegales geraucht' hatten und dann im Delirium noch behaupteten, die Fragen wären unklar gewesen - haben wir uns wieder einige interessante Fragen ausgedacht, die Euer Wissen über Südafrika etwas vertiefen könnten. 

Hier die Bedingungen zum Spiel:

  • Antworten werden nur schriftlich bis am 31.12.2012 entgegengenommen
  • Der/die Sieger/in bekommt ein spezielles südafrikanisches Überraschungspäckli
  • Chrigu Lüscher hat sich bereiterklärt, mit einem Handicap von 2 Frage mitzumachen - weil er Euch alle ganz doll lieb hat...
  • es wird nachher nicht 'zwänget'


FRAGEN
ANTWORTEN
1)    Wie lange war Nelson Mandela auf Robben Island im Gefängnis?
A)   18 Jahre
B)   27 Jahre
C)   21 Jahre
D)   23 Jahre
2)    Wo steht das größte Spital der Welt?
A)  Das Chris Mani Baragnawath Hospital
in Soweto, Südafrika
B)  Das Johns Hopkins Hospital in Baltimore, USA
C) Das Groote Schuur Hospital in Cape Town, Südafrika
3)    Warum war der Gewinn von RUBBELLOS – im 2012 so speziell?
A)  Ein 11-jähriges Xhosa-Mädchen gewann 1.8 Million Rand
B)  Ein Deutscher aus dem Ruhrgebiet gewann 1.7 Millionen Rand
C) Julius Malema gewann 1.8 Millionen Rand, aber hatte sein Rubbellos ‘vernuschet’
4)    Wie hieß der erste Schweizer, der in Cape Town sein Glück fand?
A)  Der Genfer Isaac Manget kam 1658 nach Cape Town
B)  Der Berner Aschi Baumann kam 1741 nach Cape Town
C) Der Berner Moses Chubli wurde 1667 in Cape Town beerdigt
5)    Welcher Fluss fließt durch Cape Town
A)  Cape River
B)  Fresh River
C) Salt River
6)    Wie viele Südafrikaner, die älter sind als 20 Jahre haben die 9. Klasse abgeschlossen
A)  66.2%
B)  28.4%
C) 98.1%
7)    Südafrika hat weltweit die reichsten Vorkommen von:
A)  Platin, Gold und Magnesium
B)  Platin, Gold und Diamanten
C) Platin, Chrom und Magnesium
8)    Was ist an der Vilakazi Street in Soweto so besonders?
A)  Da wurde Südafrikas neue Verfassung geschrieben
B)  Da wohnen zwei Nobelpreis Träger
C) Da wurde der erste Gold-Nugget gefunden
9)    In welcher dieser Disziplinen ist Südafrika nicht die Nummer 1
A)  Chorsingen
B)  Rugby
C) Kricket
10)   Was hat der neue ’The Hobbit’ Film mit Südafrika zu tun?
A)  Ian McKellen (Gandalf) ist in Cape Town geboren
B)  J.R.R. Tolkien (Schriftsteller) ist in Bloemfontein geboren
C) Orlando Bloom (Legolas) ist in Sun City geboren

Dann wünschen wir Euch mal viel Glück!

Familie Schmocker
Cape Town

"Wir leben in einem Land, wo es 'dänk' viele Räuber gibt…"

Sommer in Cape Town. Wunderschönes Wetter, viele Leute an der Beach, Papa macht sein Mittagsschläfchen, Lisa ist am 'Tim und Struppi' lesen und Renate ist im Garten hinter dem Haus und hat gerade Wäsche aufgehängt…

…und kommt zurück und schreit den fremden Mann in unserer Stube auf berndeutsch an: 'He, dä stiehlt mis Läptop!'

Der Mann macht rechtsumkehrt aus unserem Wohnzimmer, das Laptop unter seinem Arm, geht cool durch unser Gartentor in Richtung Beach; doch Renate schreit immer noch 'Dä stiehlt mis…' und der Surfer, der gerade um die Ecke kommt, versteht zwar kein Berndeutsch, lässt sofort alles fallen und rennt dem inzwischen davonrennenden Dieb nach.

Als ich die OROPAX aus meinen Ohren nehme, höre ich Renate fluchen und weinen, doch bevor Renate mir und Lisa erklärt, was abgeht...

…steht der Surfer mit dem Laptop unter dem Arm vor unserem Gartentööri und erzählt, dass er den 'Kampf' gewonnen habe, weil er dem eingeholten Dieb drohte, ihm einen grossen Stein an den Kopf zu werfen und der habe das Laptop dann fallengelassen. Mit einem signierten Roger Federer Cap bedanken wir uns bei Steve und sind sehr froh, dass uns nur fast 'ds Härzgätterli zum Hosetschingg us pfödderlet' ist.

Lisa's conclusion war dann, als wir alle über das Geschehene sprachen: Aber Mama, "Du weisst doch, wir leben in einem Land, wo es 'dänk' viele Räuber gibt…"


4. November: Nur fliegen ist schöner

Gestern Sonntag wehte über Kapstadt eine leichte Brise und die Temperatur war angenehm 23 Grad warm und die Wolken haben sich im Laufe des Morgens aufgelöst. Wir sassen zu hause und erholten uns vom grössten Schulevent des Jahres, dem DSK-Basar. Alle Eltern müssen dabei mithelfen und mind. 3 Stunden an einem Stand anpacken.
(Verkaufsumsatz an diesem Samstag R800'000.-, das sind ungefähr CHF 90'000.-)

"Es sei das perfekte Paragliding-Wetter" rief mich meine Kollegin an und ihr Mann Andreas möchte Lisa und Léonie  heute mit zum Fliegen mitnehmen.
Rasend schnell zogen sich die Mädchen um und 10 Minuten später versammelten wir uns alle beim Parkplatz unter dem Lion's Head.
Zwei schwere Rucksäcke buckelten wir zum Startplatz hoch. Oben machten sich die Modis einsatzbereit.

Bevor Lisa in die Lüfte schwebte rief sie mir nach:
'Danke, dass du so eine gute Mutter warst'….
Die Ängste jedoch waren unbedeutend, beide genossen das sich treiben lassen und das Freisein wie ein Vogel.




26. Oktober: Santa Shoebox Projekt

Eine Schuhschachtel zur Weihnachtszeit schön eingefasst, dekoriert und mit Inhalt gefüllt, für unprivilegierte Kinder in verschiedenen Townships in Kapstadt - das ist das Santa Shoebox-Projekt.
Mehr als 100'000 farbige, bemalte, grosse, dicke,  runde Schachteln von Kindern, Müttern, Grosis, Onkels und sogar aus Schulen etc. wurden letzten Woche an 3 Tagen an verschiedenen Stationen in Kapstadt und Umgebung abgegeben. Auch wir haben 2 Schachteln verziert und gefüllt.

Meine Kollegin und ich haben als freiwillige Helferinnen die einzigartige Aktion unterstützt und vor Ort mitgeholfen,  die Schachteln nach dem Inhalt zu überprüfen:
1 Seife, 1 Zahnbürste, 1 Zahnpasta, 1 Wäschblätz, 1 Kleidungsstück, 1 Spielzeug und etwas für die Schule etc. Link zum Santa Shoebox Project
Diesen Event hat uns sehr beflügelt und machte uns richtig glücklich. Jetzt kann die Weihnachtszeit beginnen.











2. September: Lisa trifft Joshua Bell

Joshua Bell ist nahezu schon mit allen bedeutenden Orchestern und Dirigenten unserer Zeit aufgetreten.
Er spielt auf einer 300 jährigen Stradivari und unterrichtet an der 'Royal Academy of Music' in London.

Letzte Woche gab er zwei Konzerte in Südafrika: Eines mit dem 'Stellenbosch University Symphony Orchestra' und einmal mit dem 'Cape Philharmonic Orchestra' Cape Town.
Lisa spielt seit 20 Monaten im Letzteren 'Youth Orchestra'. Die Chance, dass ein so bekannter Musiker mit ihrem Orchester auftreten wird, liessen sich die jungen Geigerinnen und Geiger nicht entgehen und durften an der Hauptprobe der '4 Jahreszeiten' live dabei sein.




Lisa war begeistert vom Konzert, "aber möchtest du neben einem Mann stehen, der ein so verschwitztes T-Shirt hat?" versuchte Lisa mir begreiflich zu machen, nachdem ich sie fragte, wieso sie denn auf dem Foto nicht glücklicher dreinschaue...

12. August: Christoph und seine Liebe zu Afrika

Während Leonie, Lisa und ich am Mittwoch 4. Juli an der Weyermannsstrasse sorgfältig 160 belegte Brötchen strichen, gab Christoph mit aller Musse ein Radiointerview zum Thema Menschen und Horizonte.
Beides ist gelungen;)

Das Gespräch in voller Länge:
Interview Menschen und Horizonte




5. August: Ich sehe etwas was du nicht siehst...


Jedes Jahr von Juli bis Oktober, ungefähr, planschen die Wale von ihren Futterplätzen Richtung Indischer Ozean nach Hermanus, wo sie die kleinen Walbabys auf die Welt bringen.

Christoph ist gegenwärtig der Einzige, der noch keine von diesen wilden Säugetieren gesehen hat.
Bis gestern Abend…. Wir sitzen alle schon gemütlich auf dem Sofa und wollten uns den Film 'der Schuh des Manitu' anschauen, während Christoph draussen im Meer eine schwarze Schwanzflosse erspähte. Unglaublich, vor unserer Haustüre sehen wir Wale.

29. Juli: Familienausflug à la Mike Horn

Paul Cluver, Besitzer einer beachtlichen Weinfarm in Elgin (Info für Ätti: 70km südöstlich von Cape Town) hat uns zu einem Spring-Walk in seiner Region eingeladen. Nur das Getränk sollen wir einpacken, für den Rest sei gesorgt….
Um 10 Uhr morgens,  gings nach einer kurzen Vorstellungsrunde - es waren noch 5 andere Paare anwesend und wir als einzig, junge Familie  - los.

Nach einer guten Stunde leichten Anstiegs, haben wir uns ca. 2 Stunden nur himmelwärts fortbewegt.  Langsam kamen Zweifel auf, dass Christoph nicht richtig zugehört hat und das mit dem Pic Nic oben auf dem Gipfel gar nicht stattfindet. Wir haben uns schon ausgemalt, wie lecker jetzt ein Big Mac Menü wäre, oder eine feine Käseschnitte. Aber kaum geplaudert, fanden wir einen gedeckten Tisch mit Oliven, Wurst, Käse, Brot, Chips, Wein aus richtigen Gläsern und echter Schweizer Schoggi vor.

Gestärkt nahmen wir den Abstieg in Angriff und der war wirklich aussergewöhnlich - Mike Horn wäre neidisch geworden. Jedenfalls nur so viel: Meine Muskeln sind übersäuert, die Zehen schmerzen, die Kniescheibe ist nicht mehr am richtigen Ort - die Geständnisse kommen nicht von mir (Renate)




"Zum Glück habe nicht ich diesen 'Tippel' organisiert - diese Worte kamen von der Königin...




18. Juli: Happy Birthday Madiba


Nelson Mandela wird heute 94 Jahre alt!


Aber wir feiern nicht nur seinen wichtigsten Tag, sondern die Idee, dass wir alle die Kraft haben die Welt zu ändern, 
'when you make an imprint.

Er hat 67 Jahre für die Menschenrechte gekämpft und darum spenden wir 67 Minuten, um etwas Gutes zu tun. 

Es  finden deshalb heute unzählige humanitäre Aktionen und Aktivitäten in ganz in Südafrika statt.   
Zum Beispiel eine Schule in Kapstadt hat für Schulkinder in Townships 20'000 Sandwiches gestrichen und anschliessend verteilt. 


14. Juli: Vielen Dank

Zurückgeflogen mit einer LUFTHANSA A380 und SOUTH AFRICAN Airways, sind wir nach 26 Stunden endlich in Kapstadt gelandet.

Eigentlich verstrichen die 4 Wochen im Nu, doch geblieben sind Blattern aus den Gummistiefel-Tagen. Wir haben die begrenzte Zeit mit unseren Familien, Freunden, Bekannten und den vielen Besuchen sehr genossen. Highlights waren das Konzert vom 'Boss' (gäu Tane) oder das Bräteln einer echten Schweizer Cervelat:)). Leider reichte es wegen des schlechten Wetters nur 2x in der Aare einen Bädu zu zwicken.
Das gespendete Geld (Fr. 200.-) aus unserem open house evening, haben wir an das Masidlale Musik Projekt überwiesen. Link zum Masidlale Musik Projekt

Herzlichen Dank an alle, die uns während dieser Tage verwöhnt-, die Zeit mit uns verbracht- oder uns einfach unterstützt haben - wenn wir gerade Not an Nähmaschine oder Auto waren.

Äs het gfägt.








15. Juni bis 15. Juli: mir chöme ds Bsuech

Out of Cape Town. Nach 18 Monaten lästigem Meeresrauschen, jämmerlicher Aussicht auf den Tafelberg und ständiges Prosten mit ekelhaften Weinen, ist es jetzt an der Zeit unsere Familien, Freunde und Bekannte wieder zu sehen. Wir freuen uns.




31. Mai: Bilder des Monats Mai

2x Regenbogen an der Glen Beach

gestrandetes, japanisches Frachtschiff in Clifton 4th Beach

Zusammentreffen der 5. Klassen (a,b,c,d) an der DSK
Wir gehen an die Fashionshow

Popstar Lisa alias Rhianna

Auszug aus Lüschers Tagebuch (Südafrikareise April 2012)


Kapstadt soll eine der schönst gelegenen Städte der Welt sein... Na ja, um den Vergleich wirklich anstellen zu können, müsste man auch alle anderen gesehen haben. Aber möglich ist es schon!
Jedenfalls ist Kapstadt ein wunderbarer Start für Afrika-Einsteiger, die ungern tropische Hitze haben und auch nicht so scharf sind auf gegrillte Heuschrecken oder Schlangen-Ragout. Eine Art Warm­duscher halt...
Auch wenn es alle Touris machen: Der Blick vom Tafelberg hinunter auf diese Millionenstadt und ihr Umland ist einmalig – erst recht, wenn man früh aufsteht und sich dadurch die langen Warte­schlangen an der Talstation erspart. Grossstadt, Meeresbuchten, Weinberge – 3,5 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner soll Kapstadt zählen, auf einer Fläche grösser als der Kanton Zürich. 
Und alles hat von da oben auf 10 Megapixeln einer Kamera Platz!
Von den 1001 Vorschlägen, die der Reiseführer präsentiert, picken wir als Kurzaufenthalter die abwechslungsreiche Stadttour im Doppeldecker-Bus heraus (inklusive Besichtigung eines Weinguts), spazieren dem Strand entlang zur Waterfront (inklusive Fahrt mit einem Sammeltaxi), machen einen Abstecher zu den Pinguinen von Simon’s Town (inklusive Passfahrt), schlendern durch die Long Street und lassen uns zu moderaten Preisen im Radisson verwöhnen (inklusive Terrassenheizung und Sonnen­untergang).
Und die schöne Glen Beach behalten wir als Geheimtipp für uns!  









12. Mai: Die Rattenfänger von Hameln




Lisa führt in Kürze mit ihrer Klasse das Theaterstück, die Rattenfänger von Hamel auf. Für diesen Auftritt braucht es neben Schauspieler und Kostüme, auch verschiedene Bühnenbilder. Dazu haben sich am Samstag ein paar Eltern in der Turnhalle eingefunden, um Fachwerkhäuser, Landschaften und Wohnzimmer auf Leinentücher zu malen.
Alles eigentlich nicht so spektakulär, wäre da nicht eine Mutter aus Lisas Klasse, die eine 'famous South African Artist' ist. Ich war sehr stolz, Deborah Poynton ein bisschen zu assistieren und mit ihr dieses kreative Bild zu malen. (Also eigentlich sehe ich nicht mehr, was ich gepinselt habe)



11.Mai: Girls U13 Soccer


'Soccer' ist in Südafrika die beliebteste Sportart und macht nicht nur Spass, sondern ist auch eine schöne Abwechslung zum Schulalltag. Leonie spielt seit Anfang Jahr im 'Girls U13'-Team.


Am Freitag hatte die Modi-Mannschaft ihren ersten Match gegen eine andere Schulmannschaft.

Mit eindrücklicher Professionalität hat der Trainer,
Herr Lehmann, die Spielerinnen-Aufstellung für diesen Match einige Tage im Voraus allen Mädchen per E-mail zugeschickt. Auch das Resultat lässt sich sehen. Die DSK Girls gewannen 18:0!!! Die Verteidigung hat einen exzellenten Job gemacht.



  
Der Ball ging 2 x zwischen den Wolkenkratzer verloren...













Antrag auf Permanent Residence

Seit fast 16 Monaten leben wir nun schon in diesem wundervollen, spannenden und interessanten Land.
Und es bleiben uns noch genau 8 Monate, bis unsere Visa ablaufen und wir wieder zurück nach Bern zügeln. Aber wars das schon?
Während unseren letzten Ferien hatten wir vier genügend Zeit, über ein allfälliges Dableiben oder in die Schweiz zurückkehren, zu debattieren. Es war ein lebhafter,  tiefgehender und eindrucksvoller Meinungsaustausch. Wir entschieden uns demokratisch, noch bis zum Jahr 2015 in Südafrika zu bleiben. Deshalb haben wir jetzt den Antrag auf 'permanent Residence' beantragt. Das ist zwar ein langer und zäher Prozess, aber machbar und hoffentlich auch realisierbar.  





26. - 30. März: zum südlichsten Punkt von Afrika

Bei uns sind die "Herbstferien" schon bald zu Ende. Aber Ferien wären keine Ferien, ohne ein kleines Abenteuer erlebt zu haben.

Wir starten in Greyton, einem kleinen, malerischen Dörfchen,
2 Stunden Autofahrt von Kapstadt entfernt. Wir übernachten in einem richtigen Tipizelt und auf einem unendlich und übergrossen Weideland grasen  zufrieden und genügsam 20 Pferde. Die Mädchen sind für die nächsten drei Tage bestens versorgt: Pferde striegeln, Pferde einsammeln, Pferde reiten, Pferde füttern, Pferde, Pferde Pferde...

Häuptling 'Schlauer Fuchs' ist für das Feuer zuständig und die Squaw 'Fliegender Stern' wie immer für das Essen. Sogar abends im Zelt gibt es romantische Stimmung, welche jedoch rasch in Augenreiben und Keuchhusten umschlägt, weil es entwickelte sich im Zelt zu viel Rauch... (Wie haben die Indianer das  nur geschafft, ein Feuer zu machen ohne Rauch?)

Weiter gings zum 'Cape Agulhas', zum südlichsten Punkt von Afrika. Da treffen die zwei riesigen Ozeane, nämlich der kalte Atlantik (9-15 Grad) und der warme indische Ozean (22-27 Grad) aufeinander.

In Hermanus haben wir dann noch in einem riesigen Pool geschwaddert und ein geeignetes Hotel für alle Hermanus-Besucher gesucht: 'Hermanus Harbour Hotel' oder das 'Provence' sind beide Top-Adressen. Wale gibt es allerdings erst ab Juni bis November - in Hermanus aber auf sicher!