24. Dezember: Die Weihnachtszeit zwischen Löwen und Giraffen

Von Zürich direkt nach Cape Town. Die Lindenegger wagten den Katzensprung nach South Africa und besuchten uns über Weihnachten und Neujahr. Auf dem Programm stand: Zugreise nach Johannesburg, Safari im Madikwe Game Reserve, Wein degustieren, Cape of good hope, Baden im Atlantik, Gänggele an der Waterfront usw.
Die stille und heilige Nacht genossen wir auf der Terrasse mit Raclette und gutem Wein. Aber in Weihachtsstimmung sind wir sozusagen nicht gekommen, weil es war zu warm, demzufolge keine Kerzen, Weihnachtsbaum kann man hier nicht kaufen und natürlich hat die Schmocker-Baumann Band und Chor gefehlt. (Chasch nid aus ha, äs sich eso und fertig…)







Leider war die Zeit viel zu schnell um, jedoch gingen beide mit einem Haufen spannenden, interessanten aber auch dramatischen Erlebnissen wieder nach Hause. Cape Town - Zürich

6. Dezember: Samichlous du liebe Maa

Gibt es einen Samichlous in South Africa? Natürlich wussten auch wir das nicht so genau und haben uns deshalb auf die Socken gemacht ihn zu suchen. An einem Waldrand, weit weg von Cape Town angekommen, mussten wir uns zuerst im nahen Fluss abkühlen. Es war schon fast unangenehm heiss an diesem Sonntag. In Badehosen warteten wir gespannt auf den besonderen Moment.
Und dann kam er plötzlich aus dem tiefen Wald spaziert, ohne Schlitten und ohne Esel, aber in Gummistiefeln und mit einem grossen Sack auf dem Rücken. Er sass ganz verschwitzt auf dem Stuhl und hörte den vielen Kindern beim Vaersli-aufsagen zu. Schmockers haben ihm mit dem Alperose-Song abgelenkt.

Und schon bald schritt er schon wieder langsam zurück in den grossen, stillen Wald.



26. November: Gymnastic Summer Competition

In der Deutschen Schule gibt es ein riesiges Angebot an Freizeitaktivitäten, zum Beispiel Fussball, Tennis, Schach, Golf, Töpfern etc. und die alle an der Schule stattfinden. Da ist natürlich der Gwunder gross, alles einmal auszuprobieren. Lisa hat im letzten Quartal neben Tennis mit Gymnastic angefangen.
Nach unzähligen "Redli und Handstand" üben, durfte sie Ende November auch an der jährlichen Summer Competition teilnehmen.
Und siehe da, mit 60 anderen Kindern aus ihrer Kategorie hat sie den
3. Platz gewonnen.


















19. November: die Badesaison ist eröffnet

Vergesst die Kälte!
Das erste richtig schöne und heisse Weekend (30C) ist da und mit ihm auch die vielen Badegäste.
Locals aber auch viele Touristen geniessen die einmalige Kulisse
(12 Apostel), das kühle, türkisfarbige Meer und der weisse Sandstrand.
Glacewägeli-und-Colddrinks-Verkäufer haben heute alle Hände voll zu tun.


Jetzt will ich mich auch kurz ins Wasser stürzen.....



5. November: The Giants are back

Von Oktober bis ca. Ende November kann man an vielen Orten der Westküste jedes Jahr Walfische beobachten. Sie kommen jeweils für die Paarung an die nahe Küstenregionen.

Als wir letztes Mal auf Waltour gingen, haben wir nach 5 Stunden der Küste entlang fahren aufgegeben.
Beim zweiten Versuch hatten wir extrem viel Schwein. Ein Walfischpärchen, ob sie sich schon gepaart haben wissen wir leider nicht, hat sich ganz nah in einer Bucht von Hermanus aufgehalten.





Namibia-Ferien: 26.9 - 10.10


Wunderschönes Namibia - Jahrmillionen alte Dünen und Steinwüsten - 20 x so gross wie die Schweiz, doch nur 2.2 Millionen Einwohner - antarktische Temperaturen an den Küstenregionen und über 40 Grad in der Etosha-Pfanne - wunderschöne Farben und sehr viele wilde Tiere. 

Wir haben Namibia als ein faszinierendes Land mit unbegrenzter Weite kennengelernt. Stöffu hat jeden Abend "gfüürlet", während die Modis unsere Schlafkammern zurecht gemacht haben und "la Chef" das Z'nacht zubereitet hat.

13 x Camping groove und einmal in einer super schönen Lodge mit Pool, coolen Drinks und einem Himmelbett wie Königinnen verwöhnt worden.
http://www.mushara-lodge.com/mushara-bush-camp 



















22. September: back to the roots

Ich bin wieder zurück am Herd. Also nicht, dass ich den letzten Jahren untätig war, aber so richtig in grossen Pfannen gerührt habe ich schon lange nicht mehr. Ich koche nun schon seit dem 1. August jeden Mittwoch und Donnerstag im Schweizerclub Zürigschnätzlets, Röschti, Bratwurst etc. Dazu hilft mir Norma, die auch schon bald weiss wie man Cervelats oder Ghackets mit Hörnli zubereitet.
Ich finde meine "alte" Aufgabe unheimlich spannend, interessant und abwechslungsreich. Ich merke auch, wie ich eigentlich im Herzen immer noch ein Koch bin, anstelle Bürofrau. Was ich natürlich nicht schätze sind die vielen kleinen Brand-Blasen und die nach Aromat-riechenden Finger.....



10. September: Come down and slow down

Herrlich, der Frühling ist da und spürbar. In den Läden sind die ersten Erdbeeren in den Regalen, die Tage werden langsam länger und wärmer und die Leute zieht es wieder öfter an den Strand. Zum Glück müssen wir nicht "weit" laufen und können die kitschig, schönen Sonnenuntergänge von zu Hause aus bestaunen. Wir geniessen diese einzigartige Kulisse und lässt einen anstrengenden Bürotag ganz leicht vergessen.
 


30. August: 63 Mückenstiche

Die warmen Wintertage haben auch ihre Schattenseiten. Léonie hat soeben 63 Mückenstiche an ihrem Körper gezählt. Und jetzt wo ich davon erzähle, beisst es mich auch am ganzen Bein. Zum Glück gibt es Fenistil-Salbe und hilft kurzfristig gegen den Juckreiz. Hilfe, und was machen wir im Sommer? Wahrscheinlich werden wir halt gepunktet rumlaufen müssen.

14. August: Das Wandern ist des Müllers Lust

'Wenn wir erklimmen, sonnige Höhen, Berg-Vagabunden sind wir, wir, wiiiiiiiiiiiiir' - autsch

Die Südafrikaner lieben die Berge und das Hiken. Die vielen Naturreservate rund um Kapstadt werden dann auch an den Wochenenden von ihnen in Beschlag genommen.  Zusammen mit einer anderen Familie (Zanni - eine dieser unzähligen sportlichen Südafrikanerinnen - Andrea und Papa Hermann) wagten wir einen ganztägigen Walk in den 'Silvermines'. 2 Stunden "obsi tschirggen"...
Die wunderschöne Aussicht auf den indischen Ozean jedoch war die Anstrengung wert - sogar Christoph, der "piischtet" hat wie ein Dampfross hat den Gipfel dann doch noch erreicht!



1. August: happy Swiss national day

Am Sonntag haben wir im Swisshouse in Kapstadt bei warmen 24C unseren "ersten 1. August" gefeiert. Zum Essen gab es Zürigschnätzlets, viel zuviel Wein, für die Kinder Cervelat am Stäcke und zur Unterhaltung Hudigägelermusig. Es ging ganz schweizerisch zu und her.

Wir wünschen euch allen ein schönes Fest und beim Feuerwerk fest an uns denken, denn das hat leider gefehlt.

Gewinner des Afrika-Quiz
Mit müden Augen und einem "Kater" haben wir die ganze letzte Nacht die zahlreichen (43) Einsendungen ausgewertet. Lange dachten wir, der Intelligenzbolzen aus Brügg wird das Rennen machen. Doch kurz vor Eingabefrist, quasi in letzter Minute hat dann doch der cleverste Nachrichtensprecher der Nation (nein, nicht der "Schnurri der Nation) oben ausgeschwungen - wir gratulieren Chrigu & Yvonne.






18. Juli: Beitrag @ DRS 3

Die Winter-Schulferien sind gestern zu Ende gegangen. Wir haben viele spannende Sachen entdeckt und erlebt.
Auch das Radio wollte wissen, was Schmockers in Südafrika im Winter unternommen haben....

Den Beitrag zu sehen und zu hören unter folgendem Link:
http://www.drs3.ch/www/de/drs3/euer-sommer-auf-drs-3-einmal-um-die-welt-und-wieder-zurueck/275036.284771.winterferien-in-suedafrika.html


5. Juli 2011 Quiz

In Kapstadt wohnen macht Spass – auch wenn uns bewusst ist, dass das „richtige Südafrika“ hier weit weg ist! Kapstadt ist mit fast 4 Mio. Einwohnern die drittgrösste Stadt Südafrikas. Für 41% der Bewohner ist die Muttersprache Afrikaans, 29% sprechen Xhosa (verstehen wir beides nicht) und nur 28% sprechen English (lernen wir wacker!). 

Hier ein kleines Quiz zur beliebtesten Stadt Afrikas. Gerne nehmen wir eure Antworten bis zum 
31. Juli 2011 per Mail: newstory@gmx.ch entgegen. Unter den richtigen Einsendungen zum Wettbewerb wird am 1. August den Gewinner ausgelost. 
Preis: ein Überraschungspaket aus Südafrika.   

Frage (nur eine Antwort ist richtig)
Antwort
1
Antwort
2
1. Auf welchem Rang der „blausten Himmel der Welt“ steht
Cape Town?
Rang 5
Rang 11
2. Wie viele Haushalte leben in Cape Town unter der Armuts-
grenze?
38%
21%
3. Wie hoch ist der Tafelberg?

864m
1’087m
4. Gibt es einen Direktflug von Zürich nach Cape Town?

Ja
Nein
5. Gibt es in Cape Town Pinguine?

Nein
Ja
6. Kann man in Cape Town „Landjäger“ oder feine Tomy-
Mayonnaise kaufen?
Mayonnaise
Landjäger
7. Was haben die Capetownians am liebsten?

Spaghetti
Braai
8. Wie viele Farben hat die südafrikanische Nationalflagge?

5
6
9. Welches ist eine der sechs Schwesterstädte von Cape Town?

St. Petersburg
St. Tropez
10.Ist das „Kap der guten Hoffnung“ der südlichste Punkt Afrikas?
Ja
Nein

22. Juni: Eichhörnchen

Bei uns haben nun die Winterferien begonnen. Fast alle Mitschüler von Lisa und Léonie sind nach Europa in die Ferien geflogen. Die Stadt wirkt wie ausgestorben. Wir jedoch geniessen diese spezielle Jahreszeit in Cape Town und entdecken jeden Tag etwas Neues.  Heute haben wir in einem Park wilde Eichhörnchen gefüttert.


1. Juni: Regel Nr.1

Lasse nie Sachen sichtbar im Auto liegen. Von dieser Regel wussten wir aber erst, als es schon zu spät war. Schliesslich musste uns die Polizei aufklären. Christophs Autoscheibe wurde eingeschlagen und sein ganzer Rucksack mit Laptop, Schlüsseln etc. geklaut. Und gesehen hat's natürlich niemand....
Leider sind fast immer nur die Touristen betroffen, meinte der Polizist und füllte dabei den Rapport aus. 
Auf das Wiedersehen der Sachen zu warten lohnt sich nicht, allzu schnell wird alles in den Township's wiederverkauft.

18. Mai: Gluscht

Heute hat uns der "Pöschteler" das erste Gluscht-Päckli aus der Schweiz überbracht. Die Toblerone musste natürlich zuerst dran glauben.
Dieser Vorrat sollte für ca. 2 Monate ausreichen. Der Nachschub ist jedoch noch nicht geregelt. Who's next?


11. Mai: hiä chli flicke u da chli repariere

Diese Woche ist die Reparaturliste unendlich lang und sie nimmt kein Ende. Am letzten Wochenende ist der Boiler "explodiert" und das Wasser spritzte fontänemässig heraus. Die Leitungen mussten anschliessend abgestellt werden, was dazu führte, dass wir bis am Montag kein warmes Wasser hatten. Der Wasserkocher für ein warmes, spärliches Bad lief auf Hochtouren. Anschliessend ist die Internetleitung zusammengebrochen. Wir hatten bis am Montag keinen Kontakt zur Aussenwelt. Noch nicht genug, mussten wir für die Terrassentür ein neues Türschloss bestellen, weil der Handiman letzte Woche gepfuscht hat. Heute nun tropft es in Léonies Zimmer. Letzteres ist noch nicht geklärt wieso.
Da wären jetzt zwei flinke und geschickte Hände Gold-wert. Lieber Gruss an alle Hobbybastler....
Wer will darf gerne bei uns Freiwilligenarbeit leisten, Kost und Logis sind offeriert vom Home Management.

1. Mai: Schlöfle??


Natürlich! Denn auch das kann man in Kapstadt! Zwar kraxeln die meisten auf den Knien oder auf dem Hosenboden, oder hängen an der Bande. (Lisa Schmocker ausgenommen)

23. April: Kayaking

Was man auf einer Kayak-Tour so alles neu erfährt:
- Wer gut rudern kann
- Wer ein Teamplayer ist
- Wer sich aufbaut oder wer "chääret"
- Wer der Kapitän und wer der Matrose ist
- Wer Ausdauer hat
- Wer nach eine halben Stunde schon wieder umkehren will
Neben solchen Diskussionen haben wir aber doch noch Robben, Pinguine und ein paar Delfine gesehen. Uff, aber die Arme tun höllisch weh.....