Noch ein Star in Südafrika


Mit Privatjet und 2 Bodyguards war Christoph mit Roger kürzlich zum ersten Mal in Südafrika unterwegs. Sie besuchten zwei Projekte seiner Stiftung in der nördlichsten Provinz, Limpopo. Die Crew schwitzte nicht nur wegen den hohen Temperaturen, sondern auch, weil der Fahrer den Flughafen nicht mehr gefunden hat. Video Projektbesuch



Star of South Africa, Monster und Wüste 17.12 - 24.12

Unser privater "Rainscher" hat uns wieder einmal bewiesen, dass Südafrika ein abwechslungsreiches und wunderschönes Land ist. Kurz vor Weihnachten gönnten wir uns ein kleines Reisli nach Kimberley, Augrabies Falls, durch das Namaqualand und wieder zurück nach Cape Town.



Mit einem böimigen Miet-4x4 flogen wir förmlich unserem ersten Ziel, Beaufort West, entgegen. Hier gibt es nichts, ausser viele Tankstellen, haufenweise Lastwagen und Fastfood Läden einer nach dem anderen. Wieso? Beaufort West liegt genau in der Hälfte zwischen Cape Town und Kimberly. Und so ist dieses langweilige Kaff eben nur Übernachtungs- und Versorgungspunkt - auch für uns.

Nach einer mühsamen Nacht - quietschenden Betten, surrenden Mücken, so heiss, dass einem der Schweiss nur so "ache grünnelet sich", aber in den nächsten paar Minuten wieder kalt, weil die Aircondition uns ständig in den Rücken blies - verliessen wir die un-amächelige Stadt schon frühmorgens durch die Weiten des Northern Capes in Richtung Kimberley - zum "Big Hole" das grösste je von Menschenhand gegrabene Loch.

Es ist etwa 800 m tief und hat einen Durchmesser von 1'500 m. Damals arbeiteten ca. 30'000 Schürfer und haben bis zum Schluss im Jahr 1914 ca. 14,5 Millionen Karat Diamanten geborgen.


Aber so fing alles an. Im Jahr 1867 fanden Kinder dort den ersten Diamanten, obwohl man damals glaubte, es sei bloss ein Kieselstein. Der Kieselstein jedoch entpuppte sich als Diamant mit 21,25 Karat. Genau dieser Diamant  hat jetzt einen Ehrenplatz im Diamanten-Museum und kann dort hinter Sicherheitsglas bestaunt werden. Später aber fand man noch einen grösseren und noch wertvolleren Stein mit 83 Karat, einen bläulich, weissen Diamant, genannt 'Star of South Africa'. Seine Spur hatte sich während Jahren verloren, bis er 1974 in der Schweiz wieder auftauchte und für 600'000 Pfund den Besitzer wechselte.

Beeindruckt von den vielen glänzenden Steinen, mussten wir aber leider noch vor der  grossen Hitze Richtung Westen, zu den Augrabies Falls aufbrechen - eine faszinierende Mischung aus Wüste und Wasser, Stille und Rauschen. Das Wort Augrabies kommt vom Namawort 'aukoerebis'  - Platz des lauten Rauschens. Die Khoikhoi (Ureinwohner) die hier siedelten, glaubten das Geräusch käme von einem Monster.
Tatsächlich stürzt der Orange River am Hauptwasserfall 56m in die Tiefe. Tosend zieht er dann weiter über kleinere Fälle und versprüht feinste Tropfen, die zarte Wolken bilden. Bei gutem Wasserstand rauschen etwa 400 Millionen Liter pro Stunde in das 130 m tiefe Becken, das von Kimberley angeschwemmte Diamanten enthalten soll.

Das Namaqualand ist ein breiter, trockener Küstenstreifen und nur spärlich besiedelt. Im Frühling jedoch explodiert der Boden förmlich: Der Garten der Götter erwacht. Ein Blütenteppich aus Millionen kleiner Planzen überzieht fast über Nacht die Wüstenlandschaft - wissen wir aber nur vom "Ghöre säge".

Härzigs Café in the middle of nowhere

Auf unseren Afrikareisen ist ein guter Pool immer das Wichtigste, mit...

Stöffu's legendären Pool-Spielen!!

Augrabies Falls I

Augrabise Falls II

Mit dem PILATUS-Privat-Jet sind wir dann weiter geflogen..

Köcherbaum - ein Baum zum Kochen :)